Gegenwärtig konzentrieren sich viel zu viele Schulen darauf, die Schüler mit Informationen vollzustopfen. In der Vergangenheit war das sinnvoll, weil Information knapp war, und selbst das Durchsickern vorhandener Informationen wurde immer wieder mittels Zensur blockiert. (…)
Im 21. Jahrhundert dagegen werden wir von Unmengen an Informationen überflutet (…).
In einer solchen Welt ist ein Mehr an Informationen so ziemlich das Letzte, was ein Lehrer seinen Schülern vermitteln muss. Die Kinder haben ohnehin schon viel zu viel davon. Stattdessen benötigen Menschen die Fähigkeit, Informationen zu interpretieren, zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden und vor allem viele Informationsstückchen zu einem umfassenden Bild der Welt zusammenzusetzen.

aus 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
#19 BILDUNG, S. 341-344

 

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